
Liquidation und Stop-Loss-Orders im Kryptowährungshandel
Liquidation bezeichnet die zwangsweise Schließung einer gehebelten Handelsposition aufgrund unzureichender Sicherheiten. Stop-Loss-Orders sind entscheidende Werkzeuge zur Minderung des Liquidationsrisikos und bieten einen Mechanismus zum automatischen Ausstieg aus einer Position zu einem vorher festgelegten Preis.
Liquidation im Kryptowährungshandel
Definition
Liquidation im Kryptowährungshandel bezieht sich auf die automatische Schließung der Position eines Händlers durch eine Börse. Dies geschieht, wenn der Wert der Sicherheiten des Händlers unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, typischerweise aufgrund ungünstiger Kursbewegungen im gehebelten Handel. Die Börse liquidiert die Position, um weitere Verluste sowohl für den Händler als auch für die Plattform zu verhindern.
Mechanik
Wenn ein Händler Hebel einsetzt, leiht er sich im Wesentlichen Gelder von der Börse, um seine Positionsgröße zu erhöhen. Die Börse verlangt vom Händler, eine Marge einzuhalten, einen Prozentsatz des Wertes der Position, als Sicherheit. Wenn sich der Markt gegen den Händler entwickelt und seine Verluste seine Marge schmälern, gibt die Börse einen Margin Call aus. Wenn der Händler dem Margin Call nicht nachkommt, indem er mehr Gelder einzahlt, liquidiert die Börse die Position. Der Liquidationspreis ist der Preis, zu dem die Position automatisch geschlossen wird.
Handelsrelevanz
Das Verständnis von Liquidation ist für alle Kryptowährungshändler von größter Bedeutung, insbesondere für diejenigen, die Hebel einsetzen. Es ist unerlässlich, sich des Liquidationspreises bewusst zu sein und das Risiko effektiv zu managen. Ohne ein ordnungsgemäßes Risikomanagement kann die gesamte Marge eines Händlers durch Liquidation verloren gehen. Dies kann in den volatilen Kryptomärkten schnell geschehen.
Risiken und Warnungen
- Hebelwirkung verstärkt das Risiko: Höherer Hebel erhöht das Potenzial für Gewinne und Verluste. Er reduziert die Distanz zum Liquidationspreis erheblich.
- Marktvolatilität: Rasche Kursschwankungen, die in Kryptowährungsmärkten üblich sind, können die Liquidation schnell auslösen.
- Unzureichendes Risikomanagement: Wenn Stop-Loss-Orders nicht verwendet werden oder zu nahe am Einstiegspreis gesetzt werden, kann dies zur Liquidation führen.
- Margin Call-Ausfall: Die Unfähigkeit, einen Margin Call zu erfüllen, führt zur sofortigen Liquidation.
Stop-Loss-Orders
Stop-Loss-Orders sind ein wichtiges Risikomanagement-Instrument. Sie ermöglichen es Händlern, eine Position automatisch zu schließen, wenn der Preis ein vorher festgelegtes Niveau erreicht, wodurch potenzielle Verluste begrenzt werden. Eine Stop-Loss-Order wird für eine Long-Position unter dem aktuellen Marktpreis und für eine Short-Position über dem aktuellen Marktpreis platziert. Wenn der Preis das Stop-Loss-Niveau erreicht, wird die Order ausgelöst und die Position zum Marktpreis oder zu einem bestimmten Limitpreis geschlossen.
Berühmte Beispiele
- XRP-Liquidationsereignis (Januar 2026): Ende Januar 2026 erlebte XRP eine erhebliche Preisvolatilität. Ein starker Rückgang von 1,83 $ auf 1,75 $ innerhalb von 24 Stunden löste Liquidierungen von Long-Positionen im Wert von etwa 70 Millionen Dollar aus. Dieses Ereignis unterstrich die Bedeutung des Risikomanagements und von Stop-Loss-Orders in volatilen Marktbedingungen.
- Bitcoin (BTC) Flash-Crashs: Die Geschichte von Bitcoin ist voller plötzlicher Preisstürze, die zu Massenliquidierungen an den Börsen geführt haben. Diese Ereignisse verdeutlichen oft die extreme Volatilität und das Potenzial für rasche Verluste bei der Verwendung von Hebeln.
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