XRP Ledger-Entwickler schlagen Korrekturen für strengere Genehmigungsregeln bei eingeschränkten Token vor
Entwickler des XRP Ledger haben vier Korrekturen vorgeschlagen, um zu verhindern, dass eingeschränkte Token ohne Genehmigung des Emittenten auf Konten gelangen. Diese Änderungen, Teil des Netzwerk-Upgrades fixCleanup3_5_0, zielen darauf ab, die Protokollsicherheit routinemäßig zu erhöhen und Schlupflöcher zu schließen.

Vier Korrekturen für strengere Genehmigungsregeln bei XRP Ledger vorgeschlagen.
Zielt darauf ab, unautorisierten Erhalt eingeschränkter Token zu verhindern.
Teil des Netzwerk-Upgrades fixCleanup3_5_0.
Routinemäßige Protokollhärtung, keine Reaktion auf Sicherheitsvorfall.
Story
Entwickler des XRP Ledger haben vier Korrekturen vorgeschlagen, um Wege zu schließen, über die Konten eingeschränkte Token ohne Genehmigung des Emittenten erhalten könnten. Diese Änderungen sind im Netzwerk-Upgrade fixCleanup3_5_0 enthalten, dessen Aktivierung im Mainnet jedoch noch aussteht. Für bestimmte eingeschränkte Token ist die Genehmigung des Emittenten erforderlich, bevor ein Konto diese halten kann. Die Entwickler identifizierten mehrere Möglichkeiten, diese Vorgabe zu umgehen. Eine Korrektur würde beispielsweise die Genehmigung für beide Token in einem automatisierten Market-Maker-Pool voraussetzen, bevor ein Konto in den Pool investieren kann. Eine weitere Korrektur betrifft Genehmigungsprüfungen, die bisher nur bei Trustlines mit einem Saldo von null vorgenommen wurden, was es Trustlines mit bestehenden Token-Salden ermöglichte, ohne Genehmigungsprüfung weitere Token zu erhalten. Die XRP Ledger Foundation bezeichnete diese Änderungen als routinemäßige Härtung des Protokolls und nicht als Reaktion auf einen spezifischen Sicherheitsvorfall. Bislang wurden keine betroffenen Nutzer gemeldet. Diese Maßnahmen zeigen das kontinuierliche Engagement, die Sicherheit und Integrität des XRP Ledger zu verbessern.
Zusammenhang der Ausgabe
Der Kryptomarkt wurde von einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall bei Binance erschüttert, der zu einem Verlust von über 6 Milliarden US-Dollar in verschiedenen Kryptowährungen führte. Dieser Vorfall löste eine Welle von Liquidationen in Höhe von 1,53 Milliarden US-Dollar aus, wobei Long-Positionen besonders betroffen waren. Währenddessen versuchen andere Börsen wie OKX, das Vertrauen der Nutzer durch Sicherheitsbestätigungen zu stärken. Die Ereignisse unterstreichen die anhaltenden Risiken zentralisierter Plattformen und die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen in der gesamten Branche.
Die jüngsten Ereignisse bei Binance zeigen, wie schnell sich Sicherheitsvorfälle auf den gesamten Markt auswirken können. Hohe Hebelwirkungen verstärken solche Bewegungen. Achte auf die Sicherheit deiner Vermögenswerte und sei dir der Risiken von zentralisierten Börsen und gehebelten Positionen bewusst. Die Volatilität bleibt ein ständiger Begleiter.
Marktpuls
Fear & Greed
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